Warum Kondome verwenden?
Kondome
sind beliebt! Sie zählen zu den beliebtesten
Verhütungsmitteln bei Männern. Kondome
werden in vielen Städten kostenlos verteilt. Sie sind in der
Lage, Schwangerschaften zu verhindern und schützen dabei noch
vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV oder Hepatitis!
Präservative gibt es in unzähligen Variationen.
Für jeden Mann ist das passende Kondom leicht zu finden.
Kondome
sind relativ sicher. Der Pearl Index liegt bei 2 bis 12. Das bedeutet,
dass von hundert Frauen die Kondome ein Jahr lang verwenden, 2 bis 12
ungewollt schwanger werden.
Dabei hängt die
Verhütungssicherheit gravierend von der korrekten Anwendung
ab. Auch die Qualität ist enorm wichtig.
Man sollte also nur Markenkondome mit einem CE Prüfsiegel
verwenden. Man beachte auch das Haltbarkeitsdatum. Zu alte Kondome
können reißen. Setzen Sie Kondome keinen
Temperaturschwankungen oder großer Hitze aus. Sie
können dadurch brüchig werden und ihre Schutzfunktion
verlieren.
Wie werden Kondome richtig benutzt? Eine
Gebrauchsanweisung ist jeder Kondompackung beigelegt, die in Wort und
Bild die korrekte Verwendung erklärt. Versuchen Sie,
das Präservativ in das Liebesspiel mit einzubeziehen. So
vermeiden Sie Stress, wenn Sie noch ungeübt im Umgang mit
Kondomen sind.
Beim
Geschlechtsakt kann auch so manches Malleur passieren. Es kommt vor,
dass ein Kondom reißt. In diesem Fall ist von einem
Frauenarzt zu klären, ob die Notfallverhütung
notwendig ist.
Manche Kondome verwenden eine
Flüssigkeit an, die die Spermien abtöten soll. Diese
kann eventuell die Haut des Penis reizen. In seltenen Fällen kann
auch eine Latexallergie auftreten.
Eine
verhütende und zugleich vor Krankheiten
schützende Alternative zum Kondom ist seit neuerer Zeit das
oft als „Kondom für die Frau“ bezeichnete
sogenannte Femidom.
Die Südafrikanerin
Sonette Ehlers stellte mit Rape-axe 2005 eine Sonderform des Femidoms
vor, die der Verhütung von Vergewaltigungen dienen soll.
Vor- und Nachteile des Kondoms:
Vorteile
Bei
richtiger Anwendung ist die Sicherheit sehr hoch. Mit einem Pearl-Index
von 2–14 sind Kondome allerdings deutlich weniger sicher als
Implanon mit einem Pearl-Index von 0,1. Ein hoher Unsicherheitsfaktor
entsteht in erster Linie durch Fehlverhalten bei der Anwendung des
Präservativs. Das Kondom ist das einzige
Verhütungsmittel, das nicht nur eine Schwangerschaft, sondern
auch eine Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten
(beispielsweise HIV, Gonorrhoe und Hepatitis C) weitgehend verhindert.
Nachteile
Kondome
werden oft als unangenehm empfunden, da sie den Hautkontakt verhindern.
In Studien geben viele Männer an, Gummis würden die
Empfindungen verringern. Auch das Überziehen wird oft als
Unterbrechung und Störfaktor im Liebesspiel angesehen. Einige
Sexualwissenschaftler sind jedoch der Meinung, dass die Verringerung
der Empfindungsfähigkeit und das Kondom als
Störfaktor mehr psychisch durch das Wissen um das Kondom als
physisch durch dieses selbst bedingt ist. Manchmal treten auch
Fälle von Latex-Allergien auf. Die meisten Menschen reagieren
jedoch nur sensibel auf die Inhaltsstoffe der einen oder anderen
Gleitbeschichtung, dabei können zwischen verschiedenen Marken
große Unterschiede bestehen. Der starke
Latex-Geruch wird von vielen Menschen als unangenehm empfunden.
Allerdings gibt es Kondome mit künstlichem oder gar keinem
Geruch.
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